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100 Jahre - Raiffeisenbank eG, Lauenburg/Elbe

Spendenmarathon - 100 Tage je 100 Euro

Die Raiffeisenbank eG, Lauenburg/Elbe möchte anlässlich ihres 100. Geburtstages der Region etwas Gutes tun. Und zwar mit einem Spendenmarathon!

Ab dem 22.09.2021 verlost die Raiffeisenbank eG, Lauenburg/Elbe täglich Spenden in Höhe von je 100 Euro an gemeinnützige regionale Vereine bzw. Institutionen. Dabei kann ein Verein bzw. eine Institution auch einen höheren Betrag gespendet bekommen (Beispiel: 7 Tage = 7 Spenden á 100 Euro / 7 Tage = 1 Spende á 500 Euro sowie 1 Spende á 200 Euro).

Der Spendenmarathon läuft bis zum 31.12.2021.

Wie kann man eine Spende erhalten?
Ganz einfach. Über den untenstehenden Link gelangen Sie zu einem Bewerbungsformular. Dieses ist in kurzen Schritten ausgefüllt. Mit Klick auf "Absenden" wird das Bewerbungsformular an die Raiffeisenbank eG, Lauenburg/Elbe weitergeleitet. Aus den zahlreichen Bewerbungen lost die Raiffeisenbank eG, Lauenburg/Elbe jeweils die Spendenempfänger aus.*

Sie können sich bereits jetzt schon für eine Spende bewerben!
Die Raiffeisenbank eG, Lauenburg/Elbe freut sich auf zahlreiche Bewerbungen!

 

*.: Es können nur Vereine und Institutionen unterstützt werden, die eine Spendenbescheinigung ausstellen können.

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Chronik der Raiffeisenbank eG, Lauenburg/Elbe

1921 - Gründung der Spar- und Darlehnskasse eG in Lauenburg/Elbe

Das erste Statut der Spar- und Darlehnskasse eG mit unbeschränkter Haftpflicht mit Sitz in Lauenburg/Elbe ist datiert auf den 3. November 1921. Wenige Tage später wurde die Kreditgenossenschaft in das Genossenschaftsregister des Amtsgerichtes Lauenburg/Elbe unter der Nummer 12 eingetragen. Die ersten Mitglieder kamen vor allem aus den umliegenden Dörfern der Stadt Lauenburg/Elbe: aus Krüzen, Buchhorst, Krukow, Lanze und Schnakenbek. Initiiert wurde die Gründung von Genossen, die schon in der seit 1894 bestehenden Lauenburger Molkerei eG aktiv waren. Diese stellte der Spar- und Darlehnskasse dann auch mehrere Räume zur Verfügung: ein Büro für die Bankgeschäfte sowie Lagerräume für die Waren. Auch die Geschäftsführung der beiden Genossenschaften war in den Anfangsjahren der Kreditgenossenschaft quasi in Personalunion miteinander verbunden: Der Molkereiverwalter Wilhelm Wulff führte auch die Geschäfte der Spar- und Darlehnskasse. Neben dem Spar- und Kreditgeschäft sorgte die Kasse für den gemeinschaftlichen Ein- und Verkauf von Waren und Gegenständen des landwirtschaftlichen Bedarfs.

1965 - Verschmelzung mit der Spar- und Darlehnskasse eG zu Lütau

1965 verschmolz die Spar- und Darlehnskasse Lauenburg/Elbe als übernehmende Genossenschaft mit der Spar- und Darlehnskasse eG zu Lütau. Die Lütauer Kreditgenossenschaft hatte sich am 8. Juni 1904 gegründet. Bei ihrer Eintragung ins Genossenschaftsregister des Amtsgerichtes Lauenburg/Elbe erhielt sie die Registernummer 4. Auch die Lütauer Kasse betätigte sich neben den Bankgeschäften im Ein- und Verkauf landwirtschaftlicher Waren und Produkte. Sie verfügte über Maschinen, die von allen Genossenschaftlern genutzt werden konnten und besaß mehrere eigene Betriebsgebäude. Auf einer außerordentlichen Generalversammlung 1965 beschlossen die Mitglieder die Verschmelzung durch Übertragung mit der Spar- und Darlehnskasse eG in Lauenburg/Elbe. In den überlieferten Unterlagen im Archiv der Raiffeisenbank eG, Lauenburg/Elbe, findet sich ein mehrseitiger handschriftlicher Bericht über die Entwicklung und die Aufgaben der Kreditgenossenschaft in Lütau.

1968 - Verschmelzung mit der Landwirtschaftlichen Ein- und Verkaufsgenossenschaft eG zu Geesthacht

Im Jahr 1968 stimmte die außerordentliche Mitgliederversammlung der Lauenburger Kreditgenossenschaft der Übernahme der Landwirtschaftlichen Ein- und Verkaufsgenossenschaft eG mbH zu Geesthacht zu. Die Genossenschaft wurde am 23. April 1949 gegründet und im August des Jahres in das Genossenschaftsregister des Amtsgerichtes Geesthacht eingetragen. Der Verschmelzungsvertrag ist auf den 28. Mai und 27. November 1968 datiert. Weitere Informationen über diese Genossenschaft liegen nicht vor.

1974 - Umfirmierung in Raiffeisenbank eG, Lauenburg/Elbe

1981 - Verschmelzung mit der Raiffeisen-Warengenossenschaft Billwerder eG, Hamburg

Im Jahr 1974 änderte die Kreditgenossenschaft ihren Firmennamen in Raiffeisenbank eG, Lauenburg/Elbe um. Sieben Jahre später fusionierte sie erneut und zwar mit der Raiffeisen-Warengenossenschaft Billwerder eG, Hamburg. Die Billwerder Genossenschaft war als Landwirtschaftlicher Bezugsverein Billwerder am 3. Januar 1934 in das Genossenschaftsregister des Amtsgerichtes Bergedorf unter der Registernummer 32 eingetragen worden. Das erste Statut ist auf den 14. Dezember 1933 datiert. Das Ziel des Zusammenschlusses der beteiligten Landwirte war neben dem Bezug landwirtschaftlicher Bedarfsartikel auch der gemeinsame Absatz ihrer Erzeugnisse. Die 1976 in Raiffeisen- Warengenossenschaft Billwerder umbenannte Genossenschaft erweiterte im gleichen Jahr ihre Dienstleistungen um die gemeinsame Nutzung landwirtschaftlicher Maschinen. In ihrer
Mitgliederversammlung am 24. September 1981, beschloss sie mit der Raiffeisenbank eG Lauenburg/Elbe zu verschmelzen.

1990 - Verschmelzung mit der Raiffeisenbank eG in Boizenburg/Elbe

Zu einer weiteren Fusion kam es 1990. Am 6. September des Jahres beschloss die Generalversammlung der Raiffeisenbank eG mit dem Sitz in Boizenburg/Elbe die Aufnahme durch die Raiffeisenbank eG, Lauenburg/Elbe nach Maßgabe des Verschmelzungsvertrages vom August 1990. Die folgende Zusammenfassung erfolgt anhand der nur bis in die 1950er Jahre überlieferten Genossenschaftsregister des Amtsgerichts in Boizenburg/Elbe:


In Boizenburg/Elbe gründete sich im Mai 1918 ein Spar- und Darlehnskassenverein. Das erste Statut ist auf den 9. Mai 1918 datiert. Der Eintrag in das Genossenschaftsregister des Großherzoglichen Stadtgerichts Boizenburg/Elbe erfolgte am 22. Mai 1918. In der Generalversammlung am 14. November 1934 beschlossen die Genossen die Umwandlung in eine Genossenschaft mit beschränkter Haftpflicht und nannten sich fortan Spar- und Darlehnskassenverein eGmbH für Boizenburg/Elbe und Umgebung. Wenige Jahre später (1943) wurde der Firmenname erneut geändert, diesmal in Bezugs- und Absatzgenossenschaft mbH. Nicht nur der Name, sondern auch im Statut waren nun die klassischen Aufgaben der Spar- und Darlehnskasse nicht mehr vertreten. Die Genossenschaft wurde zur Warengenossenschaft, sie kaufte und verkaufte landwirtschaftliche Bedarfsartikel und sorgte für den Absatz der landwirtschaftlichen Erzeugnisse der in ihr organisierten Genossen. Außerdem schaffte sie landwirtschaftliche Maschinen zur gemeinsamen Nutzung an. In einer Versammlung der Genossenschaft am 14. Juli 1948 wurde die Auflösung beschlossen. Anhand des Genossenschaftsregister ist zu vermuten, dass sich die Raiffeisenbank eG mit dem Sitz in Boizenburg/Elbe als Nachfolgerin des Spar- und Darlehnskassenvereins nach 1989 neu gründete. Jedoch schon im darauf folgenden Jahr (1990) wurde die Verschmelzung mit der Raiffeisenbank eG, Lauenburg/Elbe durchgeführt.


Des Weiteren finden sich Unterlagen zweier Mecklenburger Spar- und Darlehnskassenvereine im Archiv der Raiffeisenbank eG, Lauenburg/Elbe. Es handelt sich um Archivalien des Grevener Spar- und Darlehnskassenvereins sowie des Schwanheider Spar- und Darlehnskassenvereins.


Das erste Statut des Grevener Spar- und Darlehnskassenvereins eG mit unbeschränkter Haftpflicht in Greven in Mecklenburg ist auf den 24. Januar 1925 datiert. Die Genossenschaft wurde dann am 21. Februar 1925 in das Register des Großherzoglichen Stadtgerichtes zu Boizenburg eingetragen. Neben der Beschaffung von Darlehen und Krediten kümmerte sich die Genossenschaft auch um die Förderung der wirtschaftlichen Lage ihrer Mitglieder, fungierte als Waren- und Absatzgenossenschaft landwirtschaftlicher Produkte und beschaffte Maschinen zur gemeinsamen Nutzung. Am 3. April 1942 beschloss die Generalversammlung die Haftform in eine beschränkte Haftpflicht umzuändern. Drei Jahre später, in der Versammlung am 23. Dezember 1945, änderte die Kasse ihren Namen in „Raiffeisenkasse Greven, eGmbH in Greven“ um. Am 26. August 1949 sprach sich die Versammlung für eine erneute Umbenennung in „Landwirtschaftliche Dorfgenossenschaft Greven und Umgebung“ aus. Sechs Jahre später wurde die Genossenschaft stillgelegt und „vermögensmäßig“ abgewickelt, so das Genossenschaftsregister.


Der Schwanheider Spar- und Darlehnskassenverein eG in Schwanheide wurde am 18. Juni 1924 in das Genossenschaftsregister beim Großherzoglichen Stadtgericht Boizenburg eingetragen. 1948 erfolgte die erste Namensänderung: Raiffeisenkasse Schwanheide, eGmbH in Schwanheide. Vier Jahre später wurde die Genossenschaft zur „Landwirtschaftlichen Dorfgenossenschaft Schwanheide und Umgebung GmbH in Schwanheide“. Am 8. Februar 1951 ging das Vermögen der Landwirtschaftlichen Dorfgenossenschaft Schwanheide und Umgebung in die Vereinigung der gegenseitigen Bauernhilfe (Bäuerliche Handelsgenossenschaft) eG in Schwanheide, Kreis Hagenow über. Auch nach der Fusion der beiden Raiffeisenbanken in Boizenburg/Elbe und Lauenburg/Elbe im Jahr 1990 blieb das Nebeneinander von Darlehensvergabe und Sparen auf der einen und Warengeschäft sowie landwirtschaftliche Dienstleistungen auf der anderen Seite das Kennzeichen der Raiffeisenbank in Lauenburg/Elbe. Bezüglich des Warengeschäftes kooperierte die Bank seit 1995 mit der Raiffeisen Hauptgenossenschaft Nord AG in Kiel. Seit 2007 widmet sich die Raiffeisenbank eG, Lauenburg/Elbe ausschließlich dem Bankgeschäft.

2007 - Verschmelzung mit der Volksbank Lauenburg/Elbe eG

Es kam zur bisher letzten Fusion der Raiffeisenbank eG, Lauenburg/Elbe, sie übernahm die Volksbank Lauenburg/Elbe eG. Diese war als „Vorschußverein zu Lauenburg an der Elbe eG“ 1866 von 56 Bürgern der Stadt Lauenburg/Elbe gegründet worden. Die Genossenschaft wurde unter der Nummer 1 in das Genossenschaftsregister des Amtsgerichts Lauenburg/Elbe eingetragen.

Der nach dem Vorbild von Hermann Schulze-Delitzsch gegründete Verein entwickelte sich gut und die Zahl der Mitglieder stieg bis Ende 1875 auf 430 an. Bis in die 1930er Jahre pendelte sich die Mitgliederzahl dann auf rund 250 Personen ein. Am 14. März 1939 erfolgte die Umbenennung in „Volksbank Lauenburg/Elbe eG“. Im Jahr 1966 blickte die Volksbank in Lauenburg/Elbe auf ihre 100-jährige Geschichte zurück und es erschien eine Chronik. Die Kreditgenossenschaft kam im Jahr 2005 wegen risikoreicher und unlauterer Kreditgeschäfte bundesweit in die Schlagzeilen. Sie verschmolz 2007 mit der Raiffeisenbank eG, Lauenburg/Elbe.

Die Genossenschaftsregisterbände des Amtsgerichtsbezirks Lauenburg/Elbe liegen für die Zeit bis zum Jahr 1976 im Amtsgericht Schwarzenbek. Die Registerakten sowie die Genossenschaftsregister ab Ende der 1970er Jahre finden sich im zuständigen Amtsgericht Lübeck. Anders ist es bei den Genossenschaftsregisterbänden und -akten des früheren Gerichtes in Boizenburg/Elbe. Seit den 1990er Jahren ist das Registergericht des Amtsgerichtes Schwerin zuständig. Leider sind die Genossenschaftsregister dort jedoch unauffindbar. Die einzige Möglichkeit, die Gründung der Boizenburger Genossenschaft rekonstruieren zu können, ist über Kopien der Genossenschaftsregisterbände (bis in die 1960er Jahre). Sie befinden sich in der Zweigstelle Hagenow des Kreisarchivs Ludwigslust. Die Kopien haben die Archivsignaturen: 1. Landratsamt Ludwigslust. Kreisarchiv-Sammlung: Handelsregister und Genossenschaftsregister beim Großherzoglichen Stadtgerichte zu Boizenburg/Elbe, Band 10 vom 24. April 1869, Archivsignatur 17730 und 2. Landratsamt Ludwigslust. Kreisarchiv-Sammlung: Handelsregister und Genossenschaftsregister Band II, Amtsgericht Hagenow/Zweigstelle Boizenburg/Elbe, Bandnummer 13, Archivsignatur 17733.

Nur wenige Quellen sind in den kommunalen Archiven überliefert:1. Über die Volksbank Lauenburg/Elbe eG finden sich einige Texte in der zeitgeschichtlichen Sammlung des Stadtarchivs Lauenburg/Elbe. 2. Im Archiv des Kreises Herzogtum Lauenburg ist eine Akte zur „Gründung von Spar- und Darlehnskassen“ überliefert, die sich allgemein auf die Gründungen im Kreis bezieht.

2021 - 100-jähriges Jubiläum

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